Newsmeldung

SV Mochenwangen gewinnt Schussenpokal

| 20.07.2019

Der SV Mochenwangen gewinnt das Finale gegen den FV Ravensburg II mit 1:0 und sichert sich dadurch den Schussenpokal. Somit treten sie im kommenden Jahr, wo sie selbst Ausrichter des Schussenpokals sind, als Titelverteidiger an. Das Spiel um Platz 3 ging an den SV Wolpertswende.

Im kommenden Jahr wird der SV Mochenwangen 100 Jahre alt. Zu diesem Jubiläum darf der SVM dann den Schussenpokal ausrichten. Und in dieses traditionelle Fußball-Vorbereitungsturnier geht Mochenwangen im Jahr 2020 als Titelverteidiger. Am Freitag bezwang der SVM den letztjährigen Sieger FV Ravensburg II mit 1:0.


Der Landesligist hatte in Summe zwar etwas mehr vom Finale in Bad Waldsee. Aber die Ravensburger machten zu wenig aus ihren Chancen. Mochenwangen hielt gut dagegen, machte die Räume eng und stand in der Abwehr sicher. „Bringt Tempo ins Passspiel“, forderte FV-Trainer Fabian Hummel. Seine Mannschaft war auch bemüht, aber Mochenwangen ließ in der ersten Halbzeit quasi keine Chance der Ravensburger zu. Nur einmal war Awed Isaac Abeselom im Laufduell entwischt - SVM-Torwart Daniel Herrmann war aber aufmerksam und rechtzeitig zur Stelle. Dabei kam das Turnier für den Bezirksligisten eigentlich ein bisschen zu früh. „Wir sind noch gar nicht in der Vorbereitung“, meinte SVM-Trainer Patrick Hehn. „Das Finale war das beste Spiel von uns beim Schussenpokal.“


Moll schießt das Siegtor
Eine richtige Torchance reichte Mochenwangen, um das Spiel für sich zu entscheiden. Nach etwas mehr als einer Stunde brachte Marius Erath den Ball nach einer Ecke von der rechten Seite in die Mitte, Marcel Moll spitzelte den Ball ins lange Eck zum 1:0. „Das war schon ein unglückliches Tor nach einer Standardsituation“, sagte FV-Trainer Hummel. „Aber meine Mannschaft war heute im Schnitt 20,5 Jahre alt, dafür sind wir auf einem guten Weg.“
Es war auch nicht so, als hätte sich der FV am Schluss gar keine Chancen mehr herausgespielt. Im Gegenteil: Es gab sogar Großchancen. Saikou Drammeh etwa war kurz nach dem Gegentreffer frei vor Mochenwangens Torwart Daniel Herrmann, schoss dann aber zu schwach. Beim Schuss von Kubilay Coskun wehrte Herrmann gut ab. In der vierten Minute der Nachspielzeit hätte Awed Isaac Abeselom seine Mannschaft zum Ausgleich schießen müssen. Der FV hatte schnell nach vorne gespielt, Drammeh brachte den Ball von rechts rein, Abeselom knallte ihn aber nur an den Pfosten. Das weckte bei Co-Trainer Gerhard Grünhagel Erinnerungen an die vergangene Landesligasaison, als der FV II reihenweise Chancen vergab.


So durften sich die Mochenwangener mal wieder über den Sieg beim Schussenpokal freuen. „Natürlich war auch ein bisschen Glück dabei“, sagte Hehn. „Aber dafür, dass wir eigentlich noch gar nicht im Training sind, war das richtig gut.“ Und im kommenden Jahr kann der SVM das Vorbereitungsturnier zu Hause zum runden Geburtstag als Titelverteidiger angehen. FV-Trainer Hummel war aber trotz des verlorenen Finales nicht unzufrieden mit seiner jungen Mannschaft. „Für die Müdigkeit nach fünf Wochen Vorbereitung war es ordentlich. Bei solch einem Turnier geht es auch nicht in erster Linie ums Gewinnen, sondern um die Entwicklung.“ Während Mochenwangen nun richtig in die Vorbereitung startet, macht sich der FV II bereit für die erste Runde im WFV-Pokal.


Spiel um Platz drei: SV Wolpertswende - SV Fronhofen 8:7 n.E. (1:1, 0:1) - Tore: 0:1 Dominik Deutelmoser (4.), 1:1 Daniel Litz (76.).


Finale: FV Ravensburg II - SV Mochenwangen 0:1 (0:0) - Tor: 0:1 Marcel Moll


Quelle: Schwäbische Zeitung

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